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Europass Language Passport

Die Idee eines standardisierten europäischen Dokuments, das die sprachliche Kompetenz in einem allgemein anerkannten Format darstellt, wurde erstmals 1998 als Teil des vom Europarat herausgegebenen Europäischen Sprachenportfolios entwickelt.


Dieses Dokument, der so genannte Sprachenpass, wurde in weiterer Folge in die Europass Initiative der Europäischen Union integriert und ist nun als Europass Sprachenpass bekannt.


Mit Hilfe des Europass Sprachenpasses kann man nun seine Sprachkenntnisse unter Verwendung einer 6-stufige Skala basierend auf dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen(Stufe A1-C2) beschreiben.


Der Europass Sprachenpass berücksichtigt nicht nur formelle Qualifikationen, sondern auch Erfahrungen und Fachkenntnisse, die durch non- und informelles Lernen erworben wurden (z.B. Auslandserfahrung durch Arbeit und Studium, autonomes Lernen, soziale Kontakte).


Die Europass Dokumente versuchen, die Transparenz von Qualifikationen und Fachkenntnissen zu garantieren und auf diese Art und Weise Mobilität durch die gesamte europäische Arbeits- und Bildungslandschaft hindurch zu fördern.


Ziel des Europass Sprachenpasses ist es zu gewährleisten, dass Personen ihre Sprachkenntnisse auf die bestmögliche Art beschreiben können. Ebenso sollten diese Beschreibungen für die Personalabteilungen leicht verständlich und leicht bewertbar sein.


Jedes europäische Mitgliedsland hat ein nationales Europass Zentrum eingerichtet, das Informationen zu allen Europass Dokumenten anbietet. Die Kontaktstelle für Österreich ist http://www.europass.at


Im Weiteren kann der Europass Sprachenpass online auf http://www.europass.cedefop.europa.eu heruntergeladen oder ausgefüllt werden.